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Faire Baumwolle/Fair Fashion/Fair Cotton


Wusstest du, dass die Fast Fashion Industrie mehr CO2 Emissionen verursacht als der Flug- und Schiffsverkehr zusammen?


Kleidung wird hauptsächlich in Ländern mit niedrigen Umweltstandards hergestellt. Es sind ca. 100 Mio. Haushalte in 70 verschiedenen Ländern sind an der Produktion von Baumwolle beteiligt. Für diese Menschen (aus West- und Zentralafrika, Indien, Pakistan und Zentralasien) eine wichtige Einnahmequelle.


Baumwolle wird nicht an der Börse gehandelt. Die Preise sind von Land zu Land verschieden. So schwankt der Preis stark. Durch Ausbeutung (Kinderabreit leider auch ein grosses Thema) und gentechnisch modifiziertes Saatgut werden die Existenzen der Baumwoll-Bäuerinnen und Bauern bedroht.


Die Konsumenten gehen mit häufig wechselnden Trends mit und fordern immer mehr für weniger Geld. Geht das auf? Meine Schwester hat Bekleidungsgestalterin (Schneiderin) gelernt. Was auch mich immer mehr sensibilisiert. Denn wer ist schon bereit, ein einfaches T-Shirt x Franken auszugeben? Leider wird oft vergessen, dass Qualität ihren Preis hat. Qualität aber mit der Zeit wesentlich billiger ist, da man nicht immer neu kaufen muss.


T-Shirt aus Fairtrade Baumwolle


Mit dem Fairtrade Label, bei einem Kleidungsstück werden folgende Punkte garantiert:

- Stabile Mindestpreise und zusätzliche Fairtrade-Prämien für die Bäuerinnen und Bauern. Es gibt eine Zusatzprämie, welche Gemeinschaftsprojekte (Bildungs-, Gesundheits- oder Infrastrukturprojekte) fördert.

- Verbessert die Arbeitsbedingungen und demokratisiert.

- Kinderabreit ist (wie im Gesetz seit Jahren festgehalten) ist verboten. Fairtrade zeigt die Wichtigkeit der Bildung von Kindern auf.

- Umweltschonende Produktionsweise: Es darf kein gentechnisch verändertes Saatgut und Chemikalien verwendet werden. Der Wassereinsatz wird effizient genutzt.

- Vorgaben zur Weiterverarbeitung sind gegeben. Sämtliche Verarbeitungsstufen müssen FLOCERT (globale Zertifizierungsstelle für Fairtrade) registriert sein.


Denn auch bei der Weiterverarbeitung geschieht eine riesen Ausbeutung von Menschen und ihrem Recht. Näherinnen und Näher haben oft 14 h Arbeitstage, verdienen zu wenig um die Familie zu finanzieren. Haben durch schlechte Arbeitsbedingungen welche gesundheitliche Folgen hat.


Bei Fast Fashion liegt also kein fairer Preis für Rohstoffe und Arbeitskräfte im Budget.


Also:

Lasst und zusammen mehr Slow Fashion konsumieren.

Wie geht das?

- Achte auf das Fairtrade Cotton Label


Das schwarze Label heisst: Fair angebaut und gehandelt. Jeder Produktionsschritt ist rückverfolgbar.











Das weisse Label/ das Fairtrade-Rohstoff-Label für Baumwolle bedeutet, dass sich die Produktion entschieden hat, einen gewissen Teil Fairtrade Cotton zu beziehen.










Unterstützte lokale Schneidereien. wie wäre es mit einer massgeschneiderten Hose? Die kannst du über mehrere Jahre/Jahrzehnte tragen.

- Repariere deine Kleidung. Hochwertige Teile gehen weniger schnell kaputt.

- Organisiert Kleidertausch

- Lass deiner Kreativität freien Lauf!


Fair cotton fair fashion Did you know that the fast fashion industry causes more CO2 emissions than air and sea travel combined? Clothing is mainly made in countries with low environmental standards. Approximately 100 million households in 70 different countries are involved in the production of cotton. An important source of income for these people (from West and Central Africa, India, Pakistan and Central Asia). Cotton is not traded on the stock exchange. Prices vary from country to country. So the price fluctuates a lot. The livelihoods of cotton farmers are threatened by exploitation (unfortunately, child labor is also a big issue) and genetically modified seeds. Consumers keep up with ever-changing trends and demand more and more for less. does it work My sister learned to be a clothing designer (seamstress). Which also sensitizes me more and more. After all, who is ready to spend a simple T-shirt x francs? Unfortunately, it is often forgotten that quality has its price. quality but is significantly cheaper over time because you don't always have to buy new ones. With the Fairtrade label, the following points are guaranteed for a piece of clothing: - Stable minimum prices and additional Fairtrade premiums for farmers. There is an additional premium that promotes community projects (education, health or infrastructure projects). - Improves working conditions and democratizes. - Children's work is (as stipulated in the law for years) prohibited. Fairtrade shows the importance of children's education. - Environmentally friendly production method: No genetically modified seeds and chemicals may be used. The use of water is used efficiently. - Specifications for further processing are given. All stages of processing must be FLOCERT (Global Fairtrade Certification Body) registered. Because even during further processing, there is a huge exploitation of people and their rights. Seamstresses often work 14 hours a day and earn too little to finance their families. Have bad working conditions which have health consequences. With fast fashion, there is no fair price for raw materials and labor in the budget.


So: Let's consume more slow fashion together. How does it work? Pay attention to the Fairtrade Cotton label



Black Label means: Fairly grown and traded. Every production step is traceable.











Withe lable means: The Fairtrade raw material label for cotton means that the production has decided to source a certain proportion of Fairtrade cotton.





Supported local tailors. how about a pair of tailored pants? You can wear them for several years/decades. - Fix your clothes. High-quality parts break less quickly. - Organized clothing swaps - Let your creativity flow!



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